UHST GmbH
PF-2-Combi®







PF-2-Combi™ ist ein zweistufiges Sanierungsverfahren zur Behandlung von belasteten Oberflächen im Innenraum.

Im ersten Arbeitsschritt werden die Schadstoffe chemisch umgewandelt und physikalisch im Untergrund fixiert. Im zweiten Arbeitsschritt werden die Oberflächen mit einer farblosen, dauerelastischen Diffusionsbremse beschichtet.
Beide Arbeitsgänge werden in der Regel mit Airless-Hochdruck-Spritzgeräten aufgebracht.
Bei Belastungen durch Holzschutzmittel oder Formaldehyd, aber auch bei PCB belasteten Wilhelmi-Decken, werden die entsprechenden Bauteile nicht entfernt und die ursprüngliche Optik bleibt somit erhalten. Dies ist besonders bei denkmalgeschützten Objekten wichtig.

Unser Sanierungsverfahren PF-2-Combi™, mit dem in den vergangen Jahren mehr als 250 000 m² belastete Flächen saniert wurden, erfüllt in allen Punkten die Kriterien der "Richtlinie für die Bewertung und Sanierung Pentachlorphenol belasteter Baustoffe und Bauteilen in Gebäuden" (ARGEBAU) Punkt 6.2.2.2


1. Arbeitsgang:
Oberflächenbehandlung mit Protecton-H™

Protecton-H ist auf Wasserbasis aufgebaut. Es enthält verschiedene anorganische Puffersysteme zur dauerhafen Umwandlung der Inhaltsstoffe, hochmolekulare Verbindungen zur Fixierung der Verbindungen an der Oberfläche. Auf den Einsatz von Topfkonservierungsmitteln wird verzichtet.

2. Arbeitsgang:
Versiegelung der Oberfläche mit der Diffusionsbremse Flexin™

Im zweiten Arbeitschritt werden die mit Protecton-H vorbehandelten Oberflächen mit einem farblosen, dauerelastischen Lack versiegelt. Auch dieser Lack ist auf Wasserbasis aufgebaut und stellt ein Acryl-Vinyl-Copolymer dar.

Die sanierten Oberflächen sind farblos und glänzend.
In einem zusätzlichem Arbeitsgang können diese Oberflächen mattiert oder auch farblich angelegt werden.

Gemäß der "Richtlinie für die Bewertung und Sanierung Pentachlorphenol belasteter Baustoffe und Bauteilen in Gebäuden" (ARGEBAU) müssen Beschichtungsmaterialien zur Oberflächensanierung baurechtlich zugelassen werden.