UHST GmbH
Schimmelpilze: Sanierung

Nachdem in Voruntersuchungen die Ursache des Schimmelbefalls und das Gefährdungspotential festgestellt worden ist, kann die eigentliche Sanierung erfolgen.
Dazu werden die befallenen Flächen mit einer stark alkalischen, fungiziden Salzmischung (Protecton S) gründlich eingesprüht. Diese Salzlösung hat eine lang anhaltende Wirkung und die Inhaltsstoffe verbleiben als Salze im Untergrund. Ein Ausdünsten in die Raumluft ist nicht möglich.





Nach dieser Behandlung ist der Pilz dauerhaft abgetötet. Übrig bleiben die vom Schimmelpilz abgegebenen Sporen in der Raumluft und an allen Oberflächen der gesamten Wohnung. Ein erneutes Aufkeimen an anderen Stellen der Wohnung ist somit möglich. Zusätzlich bleibt das allergene Potential der Sporen und Zellwände erhalten. Auch Mycotoxine, besonders Trichotecene, werden durch die Erstbehandlung nicht erfasst.
Daher werden in einem zweiten, wichtigen Sanierungsschritt alle Räume der Wohnung einer Kaltdesinfektion unterzogen. Dazu wird mit einem Vernebelungsgerät eine definierte Menge einer Mischung aus Peroxocarbonsäuren und Peroxiden in den Räumen vernebelt. Diese Mischung garantiert eine sofortige Desinfektion der Raumluft und aller Oberflächen in dem Raum, gleichzeitig werden die toxischen Stoffwechselprodukte der Pilze und die Allergie auslösenden Proteine der Schimmelpilze zerstört.
Die Tröpfchengröße des Nebels wird für die Behandlung so eingestellt (20 - 50 µ), dass diese möglichst lange in der Luft stehen bleiben und alle Oberflächen sicher erreicht werden. Der Nebel sollte 2 Stunden einwirken. In dieser Zeit zerfallen die Inhaltsstoffe in Sauerstoff, Wasser und geringe Mengen an Essigsäure. Nach dieser Einwirkungszeit sind die Räume steril. Während der gesamten Desinfektion bleiben die Räume eingerichtet. Nach 2 Stunden wird gelüftet und die Räume können wieder uneingeschränkt genutzt werden.

Die vom Schimmel befallenen Flächen können nun gefahrlos mit z.B. einer Bürste gereinigt und mit einer Mineralfarbe überstrichen werden.